Auckland, Rose Banks
Surfers Paradise, Doug Jennings Park
Byron Bay, Rambee League Ground
Nach dem großen Unglück rund um das 1000. Konzert im Sommer 1997 und der darauffolgenden Auszeit beschließen die Toten Hosen Anfang des Jahres 1998 wieder auf die Bühne zu steigen. Jedoch vorerst nicht in Deutschland und in deutlich kleinerem Rahmen als zuvor. Die Band muss herausfinden, ob Liveshows überhaupt noch möglich sind und weiterhin in Frage kommen. Die Vans Warped Tour bietet hierfür die richtige Kulisse: Eine Art Skate-Musik-Festival zieht im Januar des Jahres durch Neuseeland, Australien, Japan und den USA. Auf der Tour treffen die Düsseldorfer ihre alten Freunde von Bad Religion wieder, welche zusammen mit DTH auch den Song "Raise your voice" immer wieder auf den Shows performen. Die Hosen übernehmen auf der Tour keinerlei Position als Headliner. Laut Konzept der Vans Warped Tour, werden Slots und Spielzeiten immer wieder gewechselt, um alle Bands ins Rampenlicht stellen zu können.
Nach über zehn Shows Übersee endet das Abenteuer Warped Tour auf Hawaii und die Hosen kehren zurück nach Düsseldorf. Es wird klar: Liveauftritte sind ein extrem wichtiger Teil der Band-DNA und es soll auch im deutschsprachigen Raum mit Konzerten weitergehen. Dass die Vans Warped Tour auch für die Bandbesetzung wichtig werden würde, ist zu diesem Zeit noch niemandem klar. Doch mit Vom Ritchie ist erstmals der künftige Schlagzeuger der Hosen als Roadie mit auf Tour.
Zurück in Deutschland spielen die Jungs im März ihr erstes Konzert spontan auf einer Demonstration gegen den Castor Transport in Ahaus. Erst im August spielen DTH dann wieder vor größeren Publikum: auf dem Landsberg Open Air und in Konstanz beim Rock am See Festival. Kurz darauf folgt der Europateil der Vans Warped Tour, welcher die Hosen, neben 5 Deutschlandkonzerten, unteranderem nach Ungarn und die Slowakei führte.